Vita
Ausrine Stundyte stammt aus Vilnius in Litauen und studierte zunächst Gesang an der Litauischen Musikakademie bei Irena Milkeviciute bevor sie im Jahr 2000 an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig zu Helga Forner wechselte.
Ausrine Stundyte wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis der Chambre Professionnelle des Directeurs d'Opéra Paris, Sonderpreis der Helikon Oper Moskau und dem 2 Preis Operette beim 25.Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien sowie Offenbach Preis in der Oper Köln. Gastspiele führten Ausrine Stundyte an die Litauische National Oper, an das Aalto Theater Essen, ins Gewandhaus Leipzig, in die Liederhalle Stuttgart, die Kölner und die Essener Philharmonie, in die USA und zu den Weidener Max Reger Tagen. Ihr umfangreiches Lied- und Konzertrepertoire umfasst auch die Liederzyklen von Strauss, Berg, Wagner. Der MDR hat Ausrine Stundyte mit Liedern von Hermann Heyer aufgezeichnet.
Ausrine Stundyte sang im Ensemble der Oper Köln unter anderem Micaela in Carmen, Mimi in La Bohème und Fiordiliggi in Così fan tutte, Agathe im Freischütz und Cho-Cho-San in Madame Butterfly, darüber hinaus auch die Mimi in La Boheme und Donna Elvira in Don Giovanni in Lissabon. Weitere Produktionen sind unter anderem aktuell Mimi (La Boheme) in Leipzig, Maddalena (Andra Chenier) in Lübeck , Manon Lescaut (Gera) Donna Branca (Titelpartie).
„ Als eine wirkliche Entdeckung für den Opernbetrieb entpuppte sich die aus Litauen stammende Sopranistin Ausrine Stundyte, die neben einer vorzüglichen Artikulation des Deutschen auch sonst souverän ihre Partie beherrschte; und das nicht allein dank blendender technischer Vorraussetzungen, sondern eben auch durch das wunderbar gleich bleibende Verströmen schwieriger Koloraturabläufe. Dabei blieb ihr Gesang der szenischen Situation stets angepasst: das Innige hatte einen hohen Grad an Schmelz, das Erregt-Dramatische seine entsprechende Gegenwirkung.“
Das Opernglas, 10/2003,.v. Karais
"Nedda, einewahre Freude...Gestalteriche Intelligenz, Stimmschönheit und Spielfreude vereinen sich aufs schönste."
Kölner Stadt-Anzeiger, 16.02.2004,v.Bauer
"Ihr Sopran besitzt neben einer innigen Leichtigkeit klare dramatische Farben. Die Extremgefühle der trojanischen Prinzessin vermochte die litausche Sängerin in dynamisch feinen Abstufungen umzusetzen." Das Opernglas 5/2005,v.Kempe
Hörbeispiele finden Sie im Repertoire.
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