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Dieses Mal haben die Zuhörer das Vergnügen, Ausrine Stundyte, Ensemblemitglied der Kölner Oper, als Cho-Cho-San zu hören: Eine grandios überzeugende Darstellerin mit einem fantastischen, im Zarten wie im Gewaltigen gleichermaßen beeindruckenden Sopran. Gemeinsam mit Veronika Waldner als bedienstete Freundin Suzuki scheint Stundyte die gesamte Besetzung zu Bestleistungen zu reizen.
Schleswiger Nachrichten 21.04.2008
Allen voran Ausrine Stundyte als Butterfly. Die junge Sopranistin verfügt über eine warm und weich klingende Stimme mit einem erstaunlichen Piano in der Höhe, die nie zur Schärfe neigt. Ausrine Stundyte ist auch eine Darstellerin von Rang, sie machte die Gefühle der Betrogenen und vom Leben Enttäuschten auch durch ihre Körpersprache deutlich. Diese junge Sängerin steht an der Schwelle einer großen Karriere.
Lübecker Nachrichten 21.04.2008
...Ausrine Stundyte beweist mit sinnlichem Timbre und großen Bögen, wie viel Leidenschaft in dem treu sorgenden und entsagungsvoll liebenden Mädchen steckt.
"Carmen" , Kölner Stadt-Anzeiger 20.04.06
....Die Ilia der brillanten A.Stundyte ist in ihrer dramatischer Stimmgebung ein Wunder reduzierter Leidenschaft...
"Idomeneo", Opernnetz 2005
...Die enorme Gefühlsweite dieser reichen Partie durchlebt A.Stundyte herzbewegend,
und wie sie allein das Rezitativ zur Arie "Per pieta" als jenes Wunderwerk verschatteter, schwärmerischer Ratlosigkeit entstehen ließ, als das es komponiert ist, kündete von einer großen Musikerin.
"Così fan tutte", Kölner Stadt-Anzeiger, 13.10.2006
So ist der Schlussgesang der Ariadne etwa allen großen Vorbildern ebenbürtig, und Ausrine Stundyte gestaltet diese Klage zu einem berührenden und würdigen Ausklang.
„Ariadne“ (Martinu) Kölner Stadt-Anzeiger, 21.01.06
...Nedda, eine wahre Freude... ...Gestalterische Intelligenz, Stimmschönheit und Spielfreude vereinen sich aufs schönste...
Kölner Stadt-Anzeiger, 16. Februar 2004 Gerhard Bauer
…hochbegabt…Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Februar 2004, Stefan Rütter
Als eine wirkliche Entdeckung für den Opernbetrieb entpuppte sich die aus Litauen stammende Sopranistin Ausrine Stundyte, die neben einer vorzüglichen Artikulation des Deutschen auch sonst souverän ihre Partie beherrschte; und das nicht allein dank blendender technischer Vorraussetzungen, sondern eben auch durch das wunderbar gleich bleibende Verströmen schwieriger Koloraturabläufe. Dabei blieb ihr Gesang der szenischen Situation stets angepasst: das Innige hatte einen hohen Grad an Schmelz, das Erregt-Dramatische seine entsprechende Gegenwirkung. Das Opernglas, 10/2003,.v. Karais
…eine Fiordiligi, deren technisches Können besticht…Opernwelt, August 2001, Joachim Lange
Aus dem Solistenensemble ragte die Litauerin Ausrine Stundyte als attraktive Adina heraus. Die junge Sängerin verfügt über einen bereits erstaunlich ausgereiften höhensicheren Sopran, den sie sauber einzusetzen weiß.
Orpheus International, Ausgabe 11, Gerhard Eckels
Ausrine Stundyte beherrschte die Partie sängerisch souverän, bot Wohlklang in allen Registern, verführte in den weit geschwungenen Koloraturen selbstbewusst und mit innerem Feuer. (...) ... sie warzu Recht Liebling des Abends. Opernwelt, 11/2003, Peter Larsen
Die 26jährige Sängerin Ausrine Stundyte aus Litauen umgarnte Orchester wie Publikum mit ihrem wie mit dunklem Samt ausgelegten Sopran, der auch an Klarheit kaum etwas zu wünschen übrig ließ. Ihre sehr gute Technik stand stets im Dienst hoher Emotionalität, die sich aber nie aufdrängte. Fast ein wenig atemlos verfolgte das Publikum die drei bekannten Arien aus Giuseppe Verdis „La Traviata“. Charisma der Heldin am Rande der Gesellschaft, Verzweiflung und Lebenslust, brachte die junge Litauerin mit großer Selbstverständlichkeit zum Blühen. Der alte Herzschmerz verursachte plötzlich wieder Schauer über den Rücken und Schmetterlinge im Bauch. Denn Ausrine fand eine zeitgemäße Form, südländische Leidenschaft und Pathos mit osteuropäischer Strenge und einem Schuss Melancholie zu verbinden. Die junge Solistin, die seit drei Jahren ihre fundierte Ausbildung in Leipzig vervollkommnet und dort bereits bei ihren Auftritten im Gewandhaus aufgefallen ist, traf auch emotional den richtigen Ton. Unprätentiös und unaufdringlich, gerade deshalb ergreifend. Neue Wernigeröder Zeitung 16/2003, Caroline Vongries
Ausrine Stundyte beeindruckte das Publikum mit einer sängerisch und darstellerisch gelungenen Interpretation der Lieder von Reger, Wagner und Wolf. Mit ihrer warmen, den tiefen wohltuend präsenten Sopranstimme und einer bis ins feinste Detail ausgearbeiteten dynamischen Gestaltung gelang es ihr, die verschiedenen romantischen Stimmungsbilder auf eine eindrucksvolle Weise zu vermitteln. Der neue Tag, 11.09.2002 Andrea Prölss
Ihre junge warme, aber auch zu großen dramatischen Gesten fähige Stimme ist ein Faszinosum und kommt der Interpretation dieser Lieder sehr entgegen. Triangel (MDR Kultur Radio), 7/2002, Renate Richter

